Artikel

Artikel Archiv:
Feb/ März – Seite: 01 – 02
April/Mai – Seite: 02 – 04
Juni/Juli – Seite: 04 – 06


(02.02.2017 – Das dunkle Herz)

Holger Dankelmann 11

Sieh es dir an! Es sind nicht mehr viele helle Stellen zu sehen. Die Depression hat sich breit gemacht. Sie überlässt einem kaum noch die Möglichkeit, irgendwelche Gefühle wahrzunehmen. Die Dunkelheit der Gleichgültigkeit macht sich breit. Nichts und niemand hat in dieser Zeit eine Chance, diese Dunkelheit zu vertreiben.

Was ich dagegen unternehme ? Zwischenzeitlich kaum noch was. Ich habe gelernt, dass der Kampf in dieser Situation fast aussichtslos für mich ist. Ich verliere nur noch die letzten Kräfte von mir an die Depression. Doch was mache ich nun wirklich? Resignieren? Nein!

Ich nehme die Depression bewusst wahr und lasse sie zu (derzeit bleibt mir sowieso nichts anderes übrig). Ich sehe sie mir an und versuche sie für mich zu akzeptieren an diesem Tag, in diesen Stunden. Ich werde zu einem Beobachter meiner Krankheit. Dadurch nehme ich mir erst mal den Druck und lerne die Depression und was sie bei mir verursacht, besser kennen.

Mit diesen Beobachtungsergebnissen habe ich eine verbesserte Chance diese Krankheit für mich in den Griff zu bekommen. Ich leide an Depressionen, na und?

Fotograf und Bildbearbeitung: Holger Dankelmann
https://www.facebook.com/holger.dankelmann
http://www.detailbilder.de/
Text: Holger Dankelmann


(03.02.2017 – 1. Jubiläum „Gib Depressionen ein Gesicht“)

Lieber Dirk Ludwig.

Wollen wir einmal genau ein ganzes Jahr zurückgehen und zu Deinem Ehrentag einen schönen kurzen Rückblick erstellen?

GDeG 1. Geb 1

Ja richtig, denn genau heute vor einem Jahr am 03.02.2016, ging Dein allererstes Bild, aus Deinem extra dafür arrangierten Shooting, welches Du gemeinsam mit dem tollen und herzlichen Model Anna Lena Engel zum Thema „Depressionen“ geplant und umgesetzt hattest, auf Deiner Dirk Ludwig Fotografie Seite und Deinem privaten Profil auf Facebook online. Mit dem ersten Bild von Euch Zweien und gepaart mit einem berührenden Gedicht von Anna Lena Engel, habt Ihr zusammen den Startschuss zu einem wundervollen und sehr wichtigen Projekt abgegeben. Ihr wolltet der schweren Erkrankung „Depression“ ein Gesicht geben und gegen das Stigma, welches diese Erkrankung mit sich bringt, ankämpfen. Akzeptanz, Verständnis und Aufklärung lagen Euch Zweien dabei sehr stark am Herzen.

Ebenso ist es heute vor genau einem Jahr gewesen, dass es durch ein Gespräch zwischen uns dazu kam, dass ich für Dein tolles Projekt Gedichte begann zu schreiben. So setzte ich mich also am 03.02.2016 an mein Laptop und begann für Dein Projekt, welches Du mit Anna Lena Engel ins Leben gerufen hattest Gedichte zu schreiben. Doch was einst bei mir mit einem ersten Gedicht begann und am 04.02.2016 online ging, sollte nicht nur bei Gedichten bleiben.

Rasant zunehmend erhielt Dein Depressions Projekt immens positiven Zuspruch, sodass Deine anfänglichen Vorstellungen schnell gesprengt worden sind und die Du Dir so zu Anfang des Projektes nie erträumt hattest.
Schnell war klar, dass Du eine eigene öffentliche Gemeinschaftsseite auf Facebook brauchst, denn es kamen immer mehr Betroffene auf Dich zu. Sie bedankten sich herzlich bei Dir für Dein Engagement und stellten Dir gerne ihre Texte in Form von Gedichten und privaten Erfahrungsberichten zur Verfügung, um Dich so zu unterstützen.
Somit war Dein Projekt ganz offiziell geboren, welches seitdem stolz den Namen

Gib Depressionen ein Gesicht
Ein Projekt von DIRK LUDWIG fotografie

trägt.

Du bautest weitere schöne und wichtige Kontakte zu Lyrikern, Autoren und Bloggern auf, die Dich seither bis heute unterstützen. Fotografen, Models und Composer brachten sich auch inzwischen mit ihren tollen Bildern ein. Doch es ging ja immer weiter, denn knapp 1 ½ Monate später am 19.03.2016, nachdem ich für Dich bis dahin mit anderen gemeinsam Gedichte geschrieben hatte, eröffnetest Du die Geschlossene Gruppe anhängend und gleichnamig an das Projekt. Auch die Gruppe wuchs schnell an und so machtest Du mich zum 1. Admin der Gruppe. Ich zog mich erst ein mal, was das Gedichteschreiben anging heraus und kümmerte mich um die Gruppe.
Später begann ich auch für Dein Projekt, ein paar Artikel zu schreiben, Video Tagebücher für Youtube und Facebook zu erstellen und Timmi, unser Maskottchen kam auch hinzu. In der Zwischenzeit erstellte ich für Dich und Dein Projekt in einer längeren Nachtaktion, als Überraschung Deine eigene Website http://gib-depressionen-ein-gesicht.de/, die ich von Beginn an pflege und administriere. Es kamen dann noch Spruchkarten von Anna Lena Engel unter ihrem privaten Namen hinzu und die Adminzahl in der Gruppe stieg seitdem auch auf 5 Personen an.

Deine Kontakte gingen seitdem immer mehr Richtung Öffentlichkeit, denn auch dort erhielt Dein Projekt positiven Zuspruch. Miles! Das Magazin machte den Anfang und berichtete in seinem Magazin über Dein Projekt. In dieser Zeit änderte sich für mich alles schlagartig und Du fragtest mich, ob ich das Projekt stellvertretend für Dich leiten möchte.
Ohne zu zögern, nahm ich dieses tolle Amt an Deiner Seite an, denn in dieser ganzen Zeit, wurde Dein Projekt, wo Du von Beginn an Dein Herzblut reinstecktest auch zu meinem Baby, wo all mein Herzblut drinsteckt. Radio Depressione, war dann das nächste Highlight und sie gaben dir eine 2-stündige Sendung, in der Du das Projekt vorstellen durftest. Auch dort kommt es seitdem immer wieder zu neuen Zusammenarbeiten.

TKH-Photography kam ebenfalls hinzu und ebnete Dir auch positive große Wege zur Eishockey Mannschaft Hannover Scorpions, was Dir auch eine tolle und positive Zusammenarbeit ermöglicht, denn TKH-Photography konnte den Spieler Stefan Goller, als 1. offiziellen Botschafter für das Projekt gewinnen und es entstanden auch wunderbare Aufwärmtrikots zu dem Projekt. Dadurch bedingt bekam unser Timmi, durch TKH-Photography auch einen großen Bruder, der sich Tobi nennt und dieser ist seitdem mit TKH-Photography immer unterwegs, macht tolle Bilder von der Mannschaft und begleitet sie.

Nun hast Du auch das tolle und ganz junge Magazin „Verrückt – eben anders“ dazu gewonnen, welches auch über Dein Projekt umfassend berichtet hat und auch dort eine weitere Zusammenarbeit vereinbart wurde. Man sieht, das Projekt hat in einem Jahr immens viel erreicht und es findet glücklicherweise kein Ende. Nein, im Gegenteil, denn wir können weiter für die Betroffenen, die an Depressionen erkrankt sind kämpfen.

Rückblickend habe ich mir ebenso wenig, wie Du lieber Dirk erträumen lassen, dass Dein einst so klein begonnenes Projekt, ein Mal so groß werden wird und daher erfreut es mich immer wieder, wenn ich zurückblicke und heute sehe, wo Dein Projekt mit einem genialen Team, welches sich ebenso genial versteht, nun aktuell ein Jahr später steht.

Daher bleibt mir hier an dieser Stelle nur eines, was ich Dir abschließend sagen möchte.

Herzlichen Glückwunsch zum 1 jährigen Jubiläum von
„Gib Depressionen ein Gesicht“.
Auf viele weitere tolle Geburtstage, die noch folgen mögen und die ich an Deiner Seite weiterhin das Projekt begleiten und mitleiten darf.

Mit lieben Grüßen
Deine gute Fee Nadine Wagner

Fotograf und Bildbearbeitung: HeartMirror Photography
https://www.facebook.com/heartmirror.photography/
Model: Timmi, unser Maskottchen


(03.02.2017 – 1. Jubiläum „Gib Depressionen ein Gesicht“)

GDeG 1. Geb 2

Es ist vollbracht.
„Gib Depressionen ein Gesicht“
Ein Projekt von DIRK LUDWIG fotografie
feiert sein 1 jähriges Jubiläum.

Fotograf und Bildbearbeitung: HeartMirror Photography
https://www.facebook.com/heartmirror.photography/
Model: Timmi, unser Maskottchen


(03.02.2017 – 1. Jubiläum „Gib Depressionen ein Gesicht“)

GDeG 1. Geb 3

Fotograf und Bildbearbeitung: HeartMirror Photography
https://www.facebook.com/heartmirror.photography/
Model: Timmi, unser Maskottchen


(03.02.2017 – 1. Jubiläum „Gib Depressionen ein Gesicht“)

Glückwünsche von uns als Team, an Dich lieber Dirk Ludwig.

GDeG 1. Geb 4

Ute Ludwig
Mein Liebling, herzlichen Glückwunsch zum 1. Jahr „Gib Depression ein Gesicht“! Ich bewundere deine Kraft und Energie dafür und die aussagekräftigen Fotos. Ein Dankeschön auch an alle, die so engagiert mitarbeiten.
Deine Ute

Nadine Wagner
Denke an das Schöne, das du erreicht hast, und das Negative wird zur Nebensache.
~Dr. Ebo Rau~

Alles Gute zum 1 jährigen Bestehen lieber Dirk und das wir noch viele schöne Jahre gemeinsam an Deinem Projekt arbeiten werden.

Feli Dae
Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.

Danke für das Projekt, mein kleiner persönlicher Rettungsanker in sehr dunklen Stunden. Auf viele weitere Jahre der wundervollen Zusammenarbeit.

Asmodina Tear
„Das Glück ist manchmal weit entfernt, doch durch dich hat mancher es erneut gelernt“

TKH Photography
Herzlichen Glückwunsch zum ersten Geburtstag und auf weitere Erfolge zusammen wünscht TKH-Photography

Stefan Goller
Alles gute für 1 Jahr bestehen! Aber wir sind noch nicht am Ende unserer Reise! Wir stehen erst am Anfang! Ich wünsche dem Projekt und uns noch weitere tolle Erfolge und weitere Ideen dieses Projekt voranzubringen! Euer Botschafter Stefan

Kai Niehoff
Hallo mein Großer. Ich wünsche Dir und Deinem Projekt alles Liebe zum 1 Jährigen. Mögen wundervolle Tage und Jahre diesem Projekt noch folgen!!

Alex Breibach
„Wo immer das Glück sich aufhält, hoffe,
ebenfalls dort zu sein. Wo immer jemand
freundlich lächelt, hoffe, dass sein Lächeln dir gilt.
Wo immer die Sonne aus den Wolken hervorbricht,
hoffe, dass sie besonders für dich scheint.
Damit jeder Tag deines Lebens so hell
wie nur möglich sei.“

Fotograf und Bildbearbeitung: HeartMirror Photography
https://www.facebook.com/heartmirror.photography/
Model: Timmi, unser Maskottchen


(03.02.2017 – 1. Jubiläum „Gib Depressionen ein Gesicht“)

GDeG 1. Geb Charlie D. Picture Produktions 5

Lieber Dirk Ludwig.

Auch Charlie D. Picture Produktions hat es sich nicht nehmen lassen und möchte Dir, mit einem extra erarbeiteten Composing mit Timmi zum 1. Geburtstag von „Gib Depressionen ein Gesicht“ gratulieren. 😉

Bildbearbeitung: Charlie D. Picture Productions
https://www.facebook.com/Charlie.D.PictureProductions/
Model: Timmi, unser Maskottchen

und auch …

Laura Adrian von und mit Verrückt – eben anders, möchten Dir Dirk Ludwig auch sehr gerne zu Deinem Projekt Jubiläum gratulieren.

GDeG 1. Geb Laura Adrian 6

Happy Birthday! Ein Jahr lang gibt es das Projekt jetzt schon. Ein Jahr voller neuer Erfahrungen, voller Erlebnisse und voller Glücksmoment. Aber sicherlich gab es auch die ein oder anderen Zweifel, vielleicht sogar Tränen oder die Frage: „Wieso mache ich das eigentlich alles?“. Aber das ist alles vollkommen normal. Das Leben ist immer für eine Überraschung gut. Ein Jahr lang, das sind 365 Tage, 52 Wochen, 8.760 Stunden und unendliche viele Minuten. In vielen Minuten unseres Lebens ändert sich rein gar nichts. Wir leben weiter wie zuvor, beschäftigen uns mit denselben Dingen und es passiert rein gar nicht. Doch vor einem Jahr hat sich in einigen Minuten vieles für dich geändert. Du hattest das erste Shooting zu Thema Depressionen, deine Facebookseite ging online, deine Homepage, du bist Kooperationen mit anderen Projekten eingegangen, Timmy wurde geboren… Ich denke – und hoffe – vieler dieser Augenblicke wirst du nie vergessen! Behalte sie in deinen Herzen. Du kannst stolz sein auf das, was du erreicht hast! Ein Jahr lang zeigen Menschen schon ihr Gesicht. Seit einem Jahr getrauen sich zunehmend mehr Menschen aus ihrem Schatten herauszutreten und zu sagen: „Ja, ich habe mit Depressionen zu kämpfen, aber ich schäme mich nicht (länger) dafür.“ Eigentlich ist jedes Foto ein ganz normales Bild, vielleicht mit ungewöhnlichen Requisiten oder an etwas ungewöhnlichen Orten, aber sachlich betrachtet ist jedes Foto „nur“ ein Bild. Doch manchmal sagen diese Bilder viel mehr als Worte oder die Bilder bekommen durch die Gedichte darunter eine ganz spezielle Bedeutung. Und so werden aus den Bildern Geschichten, Botschaften, Denkanstöße, Mutmacher und Wachrüttler. Mit einfachen Bildern bewirkst du so großartiges! Du machst Menschen Mut, du sorgst für Aufklärung, du schafft es, dass über ein Tabuthema gesprochen wird…. Mach weiter so! Happy Birthday, lass dein Projekt feiern, schaue auf das zurück, was du erreicht hast, setze dir neue Ziele und gehe deinen Weg weiter.

Alles Gute zum ersten Geburtstag von dem Projekt „Gib Depressionen ein Gesicht“ wünscht Laura Adrian und die gesamte Redaktion von „verrückt – eben anders — Das Magazin, das hinter die Fassaden schaut“

Foto und Bildbearbeitung: Verrückt – eben anders
https://www.facebook.com/eben.anders.verrueckt/


(03.02.2017 – 1. Jubiläum „Gib Depressionen ein Gesicht“)

Du hattest Dich doch Mal gewundert und mich ein Mal gefragt mein lieber Dirk Ludwig, was der geheimnisvolle Grund meiner Geheimnis Gruppe war richtig?
Sie diente folgendem schönen Zweck. Ich wollte unsere aktiven Mitglieder mit ins Boot holen, um mit ihnen gemeinsame Sache zu machen. So hatten auch sie, die Gelegenheit dazu – ohne das Du es mitbekommen hast -, sich mit einem lieben und herzlichen Glückwunschtext bei Dir und Deinem Projekt „Gib Depressionen ein Gesicht“ bedanken.

DIESE MITGLIEDER WOLLEN GERNE DEINEM PROJEKT UND DEN DEPRESSIONEN IHR GESICHT NAMENTLICH GEBEN UND SAGEN DIR „DANKE“ DAFÜR. (TEIL 1)

GDeG 1. Geb 7

~Kapri Calzona~
Lieber Dirk,
danke für deinen Einsatz und Mut. Alles Gute zum 1. Geburtstag

~Die Regenbogenscherbenwelt Nya~
„Eine Scherbe unseres bunten Mosaiks bist definitiv Du geworden mit Deinem Projekt! Die Hoffnung!“ Danke Dir und mach weiter so! Einen von Herzen kommenden Glückwunsch von
Nya (Die Regenbogenscherbenwelt)

~Anja Corinna Wegst~
Warme Worte in einer kalten Zeit,
das kleine Licht in der Dunkelheit,
gesehene werden, wenn man sich unsichtbar fühlt,
ein offenes Ohr, wenn im Inneren das Grauen wühlt.
All dies findet hier seinen Platz,
für viele ist diese Gruppe ein wertvoller Schatz.
Danke für ein Jahr deiner Energie,
danke für ein Jahr deiner Phantasie,
danke für all die Bilder und Texte,
Und jetzt geht es -hopphopp- ins „nächste“.

~Petra Schneider~
Lass Dich drücken, knuddeln und umarmen. Sollen all Deine Ziele, Wünsche und Träume in Erfüllung gehen. Du hast es verdient.

~Bianca Ulrike Manke~
Lieber Dirk. Wow schon ein Jahr in der du der Depression ein Gesicht gibst und aufklärst. Ein Jahr, in dem sicher viele etwas gelernt haben und auch ein Jahr, in dem du vielen Menschen halt und Mut gegeben hast. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung und alles Gute für viele weitere Projekt Geburtstage.

~Christian Schneyder~
Danke für die Gruppe und dass du diese ins Leben gerufen hast. Es gibt diese Gruppe nun schon ein ganzes Jahr, wir alle finden das echt wunderbar! Mögen wir uns gegenseitig stützen, sowie helfen und dafür danken wir dir! Liebe Grüße aus dem Frängischen.

~Kai Müllerschön~
Es scheint jemanden zu treffen, der es verdient hat und es unter anderem geschafft hat eine so sympathische Gruppe zu „vereinen“!
Super von dir Dirk, du guter, lieber Mensch!

~Heike Triebenbacher~
Lieber Dirk! Du verdienst den größten Respekt für deine Arbeit. Es ist wichtig, dass du Menschen wie uns so zeigst, wie wir wirklich sind.

~Helmut Cillessen~
Herzlichen Glückwunsch an Dirk Ludwig zum einjährigen Bestehen des Projekts „Gib Depressionen ein Gesicht“. Mir fallen dazu die Worte von Bert Brecht ein:

Denn die einen sind im Dunkeln
und die andern sind im Licht
und man siehet die im Lichte
die im Dunkeln sieht man nicht.

~Susanne Grimmelmann~
Lieber Dirk, ich wünsche dir zu deinem Geburtstag von Herzen alles erdenklich Liebe und Gute. Lass dich feiern und feiere das Leben. Ich danke dir für all das, was du für diese Gruppe tust und so auch für jeden Einzelnen hier. Ich bin sehr gerne in dieser Gruppe.
Ganz liebe Grüße Susanne

~Buchler Christian~
RESPECT an dich, dass du den Mut hattest, raus zu gehen und Tausenden ein Gesicht zu geben.
Wille, Kraft und Ausdauer nicht nur dir auf deinem Weg, sondern auch an alle Betroffenen.
Respekt, Neugier und Akzeptanz alle denen, die diese Krankheit noch nicht kennen.
„You´ll never walk alone“

~Martina Ufer~
Lieber Dirk,
danke, dass du so ein tolles Projekt ins Leben gerufen hast. Jeder sollte wissen, dass Depressionen immer, überall und jeden treffen kann. Du gibst diesem Projekt dein Gesicht.

Fotograf und Bildbearbeitung: HeartMirror Photography
https://www.facebook.com/heartmirror.photography/
Model: Timmi, unser Maskottchen


(03.02.2017 – 1. Jubiläum „Gib Depressionen ein Gesicht“)

DIESE MITGLIEDER LIEBER Dirk Ludwig WOLLEN EBENFALLS DEINEM PROJEKT UND DEN DEPRESSIONEN GERNE IHR GESICHT NAMENTLICH GEBEN UND SAGEN DIR „DANKE“ DAFÜR. (TEIL 2)

GDeG 1. Geb 8

~Markus Lazarus~
Ich bin zwar nicht von Beginn auf dieses Projekt aufmerksam geworden, aber dennoch sehr froh, dass es ein weiterer Schritt ist, heraus aus der Tabuecke und zum Brechen des Stigmas beiträgt. „Was wir nicht sehen existiert nicht“ ist eine der gefährlichsten Ansichten dieser Zeit. Ich gebe gerne Depressionen ein Gesicht, gerne auch MEIN Gesicht und ich wünsche weiterhin viel Erfolg und Durchhaltevermögen, denn wir können die Gesellschaft, die Familien, Kollegen und Freunde bereichern, auch wenn sie es manchmal anders wahrnehmen. Beste Grüße!

~Sandra Kadow~
Lieber Dirk.
Ich wünsche dir alles alles Liebe und Gute zum 1. Geburtstag deines Projektes. Genieße ihn und nimm all die Liebe an, die dir heute zu teil wird. Danke für dein Arrangement.

~Lia Boos~
Lieber Dirk, ich wünsche alles Gute zum Einjährigen bestehen, des Projektes, vielen Dank für die Unterstützung und herzliche Grüße.

~Sven Stankiewicz~
Hallo Dirk
Ich bin noch nicht lange dabei, aber bin sehr froh, dass es eine solche Gruppe gibt. Wo man sehen kann, dass man nicht alleine ist mit seinen Problemen. Wo man einfach drauf losschreiben kann, was einem gerade bedrückt. Und wo viele dir mit Rat zur Seite stehen. Ein riesiges DANKE für diese Gruppe und alles Gute zum 1 jährigen bestehen. Ich hoffe auf viele weitere Jahre.

~Silke Pachtner~
Lieber Dirk, Glückwunsch zum einjährigen Bestehen deines Projekts!! Ich finde es wirklich klasse, was du machst! Vielen vielen Dank.

~Anja Muskalla~
Lieber Dirk,
ich gratuliere dir ganz herzlich zu dem einjährigen Projekt.
Mach weiter so, du hast meinen Respekt und meine Wertschätzung!
Ich sage auch DANKE, dass ich ein Teil davon sein darf und Depressionen ein Gesicht geben darf.
Liebe Grüße, Anja

~Constanze Riedel~
„Danke“ für dieses Projekt. Es hat mir den Mut gegeben, meiner Depression die Welt zu zeigen und mich nicht mehr zu verstecken. Es ist ein guter Weg des Zeigens und des wahren Sehens im Miteinander.“

~Andre Ko~
Danke das du dieses Projekt so aufgezogen hast und auch das du so viel Herzblut da hinein steckst.
Dafür hast du dir meinen großen Respekt verdient!

~Jolene Bambi Lovegood~
Lieber Dirk, die liebsten und besten Grüße! Viel Glück, Geld, Spaß und gute Gesundheit wünsch ich! Danke, dass du für uns da bist!
Danke, dass du deine tollen Bilder mit uns teilst! Du inspirierst mich so oft und gibst mir damit Kraft! 1000 Dank!

~Peter Bock~
Herzlichen Dank, dass Du Dich einsetzt für Menschen, die mit einer Depression leben müssen. Ja und auch herzlichen Glückwunsch, dass dieses Projekt jetzt schon ein Jahr lebt. Mach weiter so es tut so gut, zu wissen, dass es Menschen gibt, die das Bewusstsein der Öffentlichkeit verändern wollen. Danke!

~Jasmin Noureddine~
Lieber Dirk, alles Glück der Welt zum einjährigen Bestehen deines Projektes!!! Weiterhin viel Erfolg! Und weitere 100 Jahre, in denen deine Arbeit bestehen bleibt.

~Mitglied NN~
Ich danke dir, dass du so vielen Leuten ein Gesicht gibst.
Auch denen, die nicht so stark sind und sich trauen.
Dass du für diese Leute, die Augen und der Mund bist.
Die Sprache, das Wort, das niemand hören will
und das Gesicht, das niemand sehen will.
Danke für dieses Projekt.

Fotograf und Bildbearbeitung: HeartMirror Photography
https://www.facebook.com/heartmirror.photography/
Model: Timmi, unser Maskottchen


(03.02.2017 – 1. Jubiläum „Gib Depressionen ein Gesicht“)

JA Dirk Ludwig AUCH DIESE MITGLIEDER WOLLEN DEINEM PROJEKT UND DEN DEPRESSIONEN GERNE IHR GESICHT NAMENTLICH GEBEN UND SAGEN DIR EBENFALLS „DANKE“ DAFÜR. (TEIL 3)

GDeG 1. Geb 9

~Beate Schrader~
Herzlichen Glückwunsch zum 1 jährigen Bestehen deiner Seite. Als Betroffene bin ich sehr dankbar für deine Unterstützung diese unsichtbare Krankheit sichtbarer zu machen. Danke

~Marie Seele~
Lieber Dirk, herzlichen Glückwunsch zum Einjährigen bestehen der Gruppe. Ich danke dir von Herzen für diese Gruppe. Man merkt, dass man nicht allein anders ist, sondern gemeinsam dagegen kämpft, in Schubladen gesteckt zu werden. Jeder ist auf seine Art besonders und das kann man dank dieser Gruppe zeigen. Nochmals herzlichen Dank.

~Liane Ha~
Lieber Dirk,
Ich bin oft sprachlos, was für eine tolle Arbeit und Bilder du, für dieses wichtige Projekt leistest. Meinen herzlichen Glückwunsch zum 1 jährigen bestehen und weiterhin so viel tolle Bilder, Aktionen und ein gutes Team, was Dich auf diesem Weg unterstützt.

~Heike Riederle~
Ein Danke von mir und herzlichen Glückwunsch zum 1-Jährigen von „Gib Depressionen ein Gesicht“, lieber Dirk! Mach weiter so!

~Sarah Wiese~
Danke für dieses wundervolle Projekt. In großen Reden bin ich nicht gut, also DANKE.

Bea Trix~
Herzlichen Glückwunsch zum einjährigen Jubiläum. Es ist ein tolles Projekt, was du ins Leben gerufen hast. Ich hoffe, dass es viele Leute erreicht. Bitte mach weiter so.

~Ursula Wisswe~
Lieber Dirk, Gratulation zum 1-jährigen Bestehen dieses Projektes. Deine Bilder sind so aussagekräftig und berühren mich immer wieder aufs Neue. Besser kann man der Krankheit keine Gesichter geben! Ich hoffe, Du machst noch lange weiter. DANKESCHÖN für Deine wertvolle Arbeit

~Nicole Addie Klüver~
Lieber Dirk,
Probleme sind da, um sie zu lösen. Das könnte Dein ewiges Motto sein! Dafür schätze und bewundere ich Dich sehr! Allerherzlichste Glückwünsche zum ersten Jubiläum!
Danke für das tolle Projekt, danke das du, Du bist. Danke für einfach alles.

~Viktor Schellenberg~
Ich wünsche dem Schöpfer und denen die mitgemacht haben alles Gute und Happy Birthday zum einjährigen Bestehen. LG

~Dori Springer~
Ich danke dir für das, was du machst. Dein Projekt finde ich toll. Happy Birthday alles gute viel Glück und Gesundheit

~Enrico Schmidt~
Vielen Dank für diese wertvolle Gruppe und den vielen Gesichtern.

Dies waren nun all die Glückwünsche, von Gruppenmitglieder,
die an Dich und dein Projekt „Gib Depressionen ein Gesicht“ gerichtet waren.
Doch eines habe ich noch für Dich mein Lieber, denn …

Fotograf und Bildbearbeitung: HeartMirror Photography
https://www.facebook.com/heartmirror.photography/
Model: Timmi, unser Maskottchen


(03.02.2017 – 1. Jubiläum „Gib Depressionen ein Gesicht“)

… AUCH DIESE MITGLIEDER WOLLEN DEINEM PROJEKT UND DEN DEPRESSIONEN GERNE IHR GESICHT MIT IHREM NAMEN GEBEN UND SAGEN DIR ZUM ABSCHLUSS „DANKE“ DAFÜR. (TEIL 4)

GDeG 1. Geb 10

~Nadja Teusch~
~Marlo Herrgen~
~Nadja Nolte~
~Mona Gierden~
~Affeld Samantha~
~Christina Schneider~
~Ute Maria~
~Anna Perner~
~Merlin Neutzling~
~Claudia Raasch~
~Bianca Scheunemann~
~Thomas De~
~Bernd Wagner~
~Isabel Hodde~
~Annett Nielsen~
~Sa Scha~
~Rüdiger Krause~
~Katrin Weddige~
~Frances Lange~
~Jenny Kallien~
~Petra Kittlaus~
~Jenny Hager~
~Elmar Hopperdietzel~
~Michaela Fröbel~
~Ilse Schmit~
~NN~

Mit diesen Mitglieder Glückwünschen, hast Du lieber Dirk Ludwig nun, dass Ende der vielen und herzlichen Glückwünsche erreicht.

Feiere noch schön und ruhig Dein 1. Jubiläum zu Deinem Projekt, denn es werden noch viele schöne folgen, in denen wir noch weitere tolle Ziele gemeinsam erreichen, denn wir sind

„GIB DEPRESSIONEN EIN GESICHT“.

Fotograf und Bildbearbeitung: HeartMirror Photography
https://www.facebook.com/heartmirror.photography/
Model: Timmi, unser Maskottchen


(03.02.2017 – 1. Jubiläum „Gib Depressionen ein Gesicht“)

Danksagung Dirk Ludwig

GDeG 1. Geb 11

DANKE, DANKE, DANKE allen Menschen, die das Projekt Gib Depressionen ein Gesicht aktiv oder auch passiv begleiten. Ihr seid großartig!!!
Stellvertretend für die vielen Unterstützer möchte ich einige fleissige Helfer namentlich erwähnen, ohne die die bisherige, atemberaubende Entwicklung des Projektes nicht möglich gewesen wäre. Alle engagieren sich für den guten Zweck ehrenamtlich.
Nadine Wagner ist die treibende Kraft des Projektes, ist Admin unserer Projektgruppe und unserer Internetseite www.gib-depressionen-ein-gesicht.de, schreibt Gedichte, macht Fotos und Videos und vertritt mich in allen Belangen. Danke an diese „gute Seele“ des Projektes.
Danke auch an die Autorin Asmodina Tear, die zu meinen Fotos viele sehr berührende Gedichte verfasst hat.
Drittens geht ein Dank an das Model Anna Lena Engel, das die Idee zu dem Projekt hatte und mit der ich die erste Bildreihe zum Thema Depressionen verwirklicht habe.
Viertens bedanke ich mich bei dem Fotografen Thorben Karl Hofmann (TKH Photography) der sich ebenfalls sehr stark für das Projekt engagiert. Vor allem in der Eishocky- und in der Musikerszene ist er unterwegs.
Und dem Eishocky-Spieler der Hannover Scorpions Stefan Goller Official möchte ich danken, der sich als offizielle Botschafter unseres Projektes für die Krankheit Depressionen einsetzt und erreicht hat, das alle Eishockyspieler der Hannover Scorpions dank eines externen Sponsors Aufwaermtrikots zum Thema „Gib Depressionen ein Gesicht“ vor jedem Spiel auf dem Eis tragen.
Mein Dank gilt auch Feli Dae
, die gemeinsam mit Nadine die facebook-Gruppe mit ganz viel Herzblut als Admin leitet.
Danke auch an die Admins der facebookgruppe Alex Breibach bzw. Kai Niehoff.
Herzlichen Dank auch an die Medien, die unser Projekt bisher unterstützen:
Das ist Klaus Thomas von Radio Depressione, der unserem Depressionsprojekt eine Sondersendung im Radio gewidmet hat.
Und Marcus Jäck , der unser Projekt in der Zeitschrift Miles – Das Magazin und Laura Adrian , die es in der Zeitschrift verrückt – eben anders, umfangreich vorgestellt haben.
Übrigens sind noch weitere öffentlichkeitswirksame Aktionen in Vorbereitung, die mit verschiedenen Partnern in unserem Netzwerk umgesetzt werden! Lasst Euch überraschen, was uns im 2. Jahr des Bestehens des Projektes erwartet.
Danke für Eure Glückwünsche zum heutigen 1. Geburtstag vom Projekt „Gib Depressionen ein Gesicht“ im Namen des gesamten Teams.

Euer Dirk Ludwig


(12.02.2017 – Mein innerer Kampf)

Yvonne Tunger Fotografie Allyn Chen

Ich denke, alles funktioniert gerade einigermaßen.
Eine Situation, eine Erinnerung, ein Lied und alte Narben reißen wieder auf.
Ich fühle mich zerrissen, voller Trauer, kann nicht klar denken.
Ich ärgere mich, dass mich Erinnerungen so im Griff haben können.
Ich möchte frei entscheiden und doch bin ich gegen meine Gefühle machtlos.
Ich kann nichts anderes tun, als diese Trauer mit meinem eigenen Schmerz zu überdecken, diesen Druck los zu werden.
Wenigstens für diesen einen Moment. Ich komme mir vor, wie ein Wesen, nicht von dieser Welt.
Meine Gefühle, meine Gedanken sind nicht von dieser Welt.
Ich müsste glücklich sein, denn ich habe zwei wunderbare Kinder, die mir alles bedeuten,
ohne sie möchte ich nicht mehr leben. Sie lieben mich bedingungslos und ehrlich.
Und doch ist diese Trauer zu stark. Ich will gerade schreien und darf es nicht.
Also schreie ich in mir rein, so laut, das ich anfange zu zittern und sich alles in mir verkrampft …

Fotograf und Bildbearbeitung: Yvonne Tunger Fotografie
https://www.facebook.com/yvonnetungerfotografie/
Text: Allyn Chen
Model: Allyn Chen


(15.02.2017 – Depressionen)

Model NN 96

Depressionen, das ist nachts, um zwei wach liegen, aus Angst, einzuschlafen oder aus Angst, wieder aufzuwachen. Depressionen, das ist, in der Schule fehlen. Das ist keine Kraft, zum Essen haben. Das ist keine Kraft, zu gar nichts haben. Das ist im Bett liegen, den ganzen Tag, während alle anderen feiern – und wenn alle im Bett sind, bist du auf. Depressionen, das ist, wenn jedes Kompliment eine Lüge ist, jedes Lob ein Verrat. Depressionen, das sind auch Rückenschmerzen, Übelkeit oder Augenringe. Depressionen, das ist, wenn dein eigener Kopf zu deiner persönlichen Hölle wird, dein Körper zum Gefängnis. Das ist nicht zu wissen, was Realität ist. Depressionen, das ist auch oft sich einfach die Kante zu geben.

Das heißt andere anlügen, das heißt sich selber anlügen.Das heißt manchmal auch Besserung beobachten und plötzlich: Enttäuschung. Ein neues Tief. Rückfall. Depressionen, das ist oft viel zu viel essen und oft überhaupt nichts mehr. Depressionen, das kann auch heißen, dass dir auf einmal alles scheißegal ist. Depressionen, das heißt Verlustangst. Das ist Menschen wegstoßen, weil du sie brauchst. Depressionen, das ist einfach nur leer sein. Das heißt, sich unter Menschen alleine zu fühlen. Das ist geliebt zu werden, aber sich nie so zu fühlen. Das ist sich, als wertlos anzusehen. Das ist, keinen Ausweg sehen. Depressionen, das ist Blut, Therapie, Tränen, Klinik, Einsamkeit und so viel mehr.

Fotograf und Bildbearbeitung: Dirk Ludwig Fotografie
https://www.facebook.com/dirk.ludwig.fotografie/?fref=ts
http://dirk-ludwig.de/
Text: Yahiko Okumura


(17.02.2017 – Die Seele)

Model NN 97

Sie brennt. Sie ist alleine. Sie blickt in einen langen finsteren Tunnel. Die Seele hat Angst, Angst vor der Zukunft, Angst vor dem, was kommen mag. Die Seele sehnt sich nach einem Ende, einem Ende der Schmerzen, der Angst und der Hoffnungslosigkeit.

Der Kampf scheint ein Kampf ohne Aussicht auf Erfolg zu sein.
Aufgeben? Vielleicht ist das der einfachste Weg, aber ist es auch der Richtige?

Die Seele ist blind. Sie ist blind, all die liebenden Menschen zu sehn, die sich sorgen, die sich kümmern wollen, die Hilfe sein können.
Die Seele ist stolz. Sie ist zu stolz, die Fassade fallen zu lassen. Die Fassade alles im Griff zu haben, selbstsicher und zuversichtlich zu sein. Sie ist zu stolz um Hilfe zu bitten, zu stolz um Hilfe anzunehmen, die Seele ist voller Scham.
Die Seele ist stark, sie kämpft, sie kämpft gegen die Macht des Aufgebens.
Die Seele ist nicht alleine. Sie kann nicht nur geben, sondern sie darf auch nehmen. Sie sucht kein Mitleid, sondern Fürsorge. Sie möchte niemanden etwas aufbürden. Sie möchte sich nur gewiss sein, dass andere an sie denken.
Die Seele kann sicher sein, den Kampf gegen die Dunkelheit zu gewinnen, denn sie ist nicht alleine.

Mach die Augen auf und blicke dich um, mach die Seele auf und lasse andere darauf blicken, steh auf und sei stark, um schwach zu sein. Geh auf andere zu und bemerke, dass du nicht alleine bist. Nimm dir Zeit, damit die Seele heilen kann.

Fotograf und Bildbearbeitung: Dirk Ludwig Fotografie
https://www.facebook.com/dirk.ludwig.fotografie/?fref=ts
http://dirk-ludwig.de/
Text: Markus Ziegler


(01.03.2017 – Nachtgedanken)

Model NN 102

Die kleine Lampe auf dem Tisch taucht das Zimmer in leichtes und seichtes Licht. Draußen wurde es ruhig. Die Gelben altern Straßenlaternen haben die Altstadt hier in warmes Licht getaucht. Alles wurde ruhig, denn es liegt Schnee. Seit 2 1/2 Jahren fahre ich nun immer wieder beruflich hier her, habe viele neue Menschen, Eindrücke und auch ein wenig von mir selbst kennengelernt. Ein Ort, an dem mich niemand aus der Vergangenheit kennt, sondern nur aus der Gegenwart, aus dem JETZT, dem HIER, und nur das neu von mir erfährt, was ich zulasse.

Seit über zwei Jahren schreibe ich nun Gedanken, Gefühle, mein Leben in einen ellenlangen Text, der irgendwas um die 200 Seiten umfasst. Sprunghaft, manchmal ohne Zusammenhang aber mit Worten wie Waffen, meine Waffen, welche die schützen und beschützen können, die halten und Wärme verleihen und welche die bitterböse verletzen können. Wie oft schon bin ich abends alleine losgelaufen, habe Gedanken versucht zu sortieren, Wege zu finden, wo keine sind und waren. Habe bittere Tränen geweint, stand bei Minusgraden im Schneesturm und habe mir den eisigen Wind ins Gesicht peitschen lassen nur um mich zu fühlen, um morgens wach werden zu können und meinen Job zu erledigen.

Wie viele Menschen habe ich kennengelernt, die mich ein wenig erkannt haben, mir hier Halt gaben und mich aufgenommen haben.Zuvor war ich ein Mensch, der sein zu Hause liebte, dem das Herz höher schlug, wenn er das gelbe Ortsschild sah, da war meine Burg. Hier hadere ich mit mir, ob es der Untergang oder die Heilung werden könnte, doch auch nach so langer Zeit ist mir das immer noch nicht klar. Oft sitze ich wie heute hier, freue mich über meine Wirkung auf Menschen, denke mir „Du kannst es immer noch“ aber mittlerweile ohne zu manipulieren. Ich nehme den Geruch des Hotels und des Zimmers war, würzig, warm, angenehm. Ich fühle mich sicher, blicke wieder nach draußen und wieder auf den Tisch.

Es ist aber ein Bewusstsein, das in mir gereift ist, das Bewusstsein, dass ich mit allen meinen Facetten die auch Borderline und die Depressionen so mit sich bringen, einfach nun so bin oder so wurde und ich mit jedem Jahr, das ich älter werde, mir auch klarer werde, wie anstrengend es ist dagegen anzugehen und ich will und werde mich nicht mehr rechtfertigen, ich knie vor keinem Gott, keinem Teufel und keinem Menschen nieder es sei denn er hält mir einen geladenen Lauf an die Schläfe. Ich bin haargenau so, wie ich bin, das muss man nicht mögen, vor allem die manipulativen Seiten, die extremen Gefühls- und Empfindungswechsel und die Sucht nach Aufmerksamkeit, die muss man nicht mögen aber ich lasse mich deshalb auch nicht mehr verurteilen. Kein grau.

Man liebt mich oder man hasst mich. Und viele die beginnen zu lieben tragen den Hass bereits im Rucksack mit sich ohne es zu wissen, er ist bereits ihr stiller Begleiter.
Aber egal wie viele Menschen man kennt, man in Facebook in einer Liste hat, man im Adressbuch stehen hat, die Einsamkeit in sich selbst können sie alle nicht nehmen. Die Frage ist, kann einem jemand das geben, was man sich selbst nicht zugesteht, was man anderen in riesen Mengen gibt, aber selbst nie erhält, oder setzt man die Messlatte so hoch, damit bewusst niemand dran kommt?

In mir liegt auch oft Schnee, in einer hügeligen Landschaft … und er bedeckt, was man nicht sehen sollte, doch manchmal tauen einige Stelle … und es kommt ein wenig zum Vorschein, was man sonst nicht gesehen hatte … und auch Tränen können Schnee schmelzen lassen.

Fotograf: Dirk Ludwig Fotografie
https://www.facebook.com/dirk.ludwig.fotografie/?fref=ts
http://dirk-ludwig.de/
Bildbearbeitung: BexArtWorx – Photography & Digital Art
Text: Soulfuck


(06.03.2017 – Die auf´s und ab´s meiner Depression)

Hanna Retz Fotografie Claudia Diamond I Model

Morgens stehe ich direkt nach dem Weckerklingeln auf, gehe ins Bad, versorge die Katzen, mache mir mein Essen für den Tag fertig. Ich bin müde aber halbwegs gut drauf. Ich fahre zur Arbeit, erledige diese und fahre nach hause.

Dort angekommen ziehe ich mir bequeme Klamotten an, mache mir Tee, gehe aufs Sofa und sofort umfängt mich eine starke Trägheit und Antriebslosigkeit. Ich kann mich nicht zum aufräumen aufraffen, nicht zum einkaufen und nicht zum Sport. Mir fehlt plötzlich jede Motivation.

Obwohl mir mein Vormittag recht leicht gefallen ist spüre ich nun eine undurchdringbare Müdigkeit und Leere. Vielleicht schaffe ich noch ein wenig Handarbeit während ich Serien schaue und die Katzen auf mir liegen. Ist es dann Zeit zum schlafen gehen komme ich kaum ins Bett.

Diese Gegensätze machen einen fertig. Diese Schwankungen sind oft nur schwer zu ertragen und ich tadel mich jeden Abend dafür, dass ich wieder kaum etwas geschafft habe. Mit Freunden habe ich mich schon länger nicht mehr getroffen. Obwohl ich gerne würde, fehlt mir dazu die Motivation.

Das sind die Auf’s und Ab’s die mich immer begleiten, mehr oder weniger schlimm. Das ist es das kaum ein nicht Betroffener sehen kann, dass er nicht verstehen kann. Er versteht nicht wie es einem so schwer fallen kann das Leben zu leben…

Fotograf und Bildbearbeitung: Hanna Retz Fotografie
https://www.facebook.com/Hanna.Retz.Fotografie/
Text: Claudia Diamond I Model
Model: Claudia Diamond I Model
https://m.facebook.com/ClaudiaDiamondModel/


(07.03.2017 – Wieder voll im Griff)

Model NN 105

Zurzeit hat mich die Depression wieder voll im Griff. Wie ein Mantra spreche ich mir vor: Auch das geht vorbei. Am liebsten würde ich im Bett bleiben, da fühle ich mich in Embryonalstellung sicher und geborgen. Es ist kuschelig und warm und die Realität kommt nicht an mich ran. Es ist ruhig und angenehm. Ich muss nicht kommunizieren, keine Fragen beantworten, keine Entscheidungen treffen und keine Verantwortung übernehmen.

Hier geht es mir gut. Mein Verstand teilt mir mit, dass ich aufstehen muss, soll, darf. Nach einigem Hin und Her meiner Gedanken – meiner inneren Stimmen -, zwinge ich mich dazu aufstehen. Geschafft. Jetzt gibt es aber keinen Applaus, sondern die Depression teilt mir sofort mit, dass sie damit nicht einverstanden ist. Schwindel und Übelkeit machen sich breit. Ich nehme es zur Kenntnis aber lass mich davon nicht einschüchtern.

Sofort fährt sie ihre nächste Waffe auf. Der Schmerz in der Lendenwirbelsäule lässt mich zusammenzucken. Ein eindeutiges Zeichen, dass ich mich gegen sie auflehne. Ich beiße die Zähne zusammen und mach weiter. Duschen geht nicht aber Waschen und Zähne putzen. Anziehen – geschafft -, doch auch hier bleibt der Applaus aus. Mein Körper fängt an zu zittern, tief durchatmen – auch das geht vorbei – zur Beruhigung mach ich mir einen Kaffee und ich rauche erst mal eine.

Auch diesen Tag werde ich überleben, wie ich alle anderen auch überlebt habe. Vor der Krankheit habe ich gelernt, dass es einem nach Anstrengung und Erreichen des Ziels gut geht, Endorphine werden ausgeschüttet und man fühlt sich wohl, man ist stolz auf sich. Meine Endorphine sind entweder tot oder die Depression hat sie eingesperrt. Es gibt also nach Anstrengung für mich kein Glücksgefühl mehr, noch dazu ist jede Kleinigkeit anstrengend. Gerade in diesem Augenblick werden meine Rückenschmerzen deutlich schlechter.

Ich schreibe meine Gedanken auf und mein Körper wehrt sich. Die Depression wehrt sich. Jede Bewegung schmerzt, der Lebenswille ist nur noch eine kleine Flamme. DU wirst gebraucht, ich werde gebraucht. Nein, es ist keine Option aufzugeben und so reiht sich ein Tag an den anderen, ohne Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Fotograf und Bildbearbeitung: Dirk Ludwig Fotografie
https://www.facebook.com/dirk.ludwig.fotografie/?fref=ts
http://dirk-ludwig.de/
Text: Beate Schrader


(09.03.2017 – Nacht der Stimmen)

Model NN 106

Die Nacht bringt ihre Schatten und jeder Schritt hallt hinter mir. Ich bin allein, ganz alleine auf nächtlichen Straßen und achte auf alles. Hellwach und alle Sinne geschärft, höre ich Stimmen, sind das Schritte? Was, wenn ja, ein kalter Schauer läuft mir über den Rücken. Meine Schritte werden schneller, noch schneller, das Gehen wird zum Laufen und das Laufen zum Rennen. Ich komme nicht vorwärts, ich renne auf der Stelle, die Schritte, die Stimmen sie kommen näher. Mein Herz rast, Seitenstiche und Atemnot, etwas schnürt mir die Kehle zu. Angst, die pure Angst vor dem was kommt, vor dem was dich verfolgt.

Es sind die Schritte aus der Vergangenheit, die Stimmen, die du kennst. Vorwurfsvoll und immer wieder reden sie auf mich ein. „Kennst Du deine Fehler, weißt Du, wo Du versagt hast?“ „Du wirst es nie wieder ändern können.“ Mein Mund öffnet sich und will widersprechen, kein Ton kommt raus. Er schweigt, wie in vergangenen Tagen. Wie früher, wenn ich was sagen wollte und es verboten wurde. Kleingeredet und keine Chance auf Entwicklung auf Entfaltung, klein und unscheinbar.

In der Dunkelheit greift eine Hand nach mir, sie zieht, sie zerrt, sie reißt mich von der Stelle. Aber nicht in die Richtung der Stimmen und Schritte. Nein in die andere Richtung, eine Stimme flüstert komm mit mir, ich bin für dich da, ich helfe Dir. Bin für dich da, folge mir, bleib nicht stehen. Schritt für Schritt folge ich, in der Dunkelheit falle ich und werde aufgefangen. Sie hilft mir hoch, wartet, bis ich wieder stehe, und nimmt mich weiter mit. Etliche Male stürze und falle ich, jedes Mal hilft sie mir und wartet auf mich. sie erwartet nichts, keine Gegenleistung, sie ist einfach da.

Sie lächelt im Dunkel der Nacht und ich kann ihr Gesicht nur als Umriss sehen. In ihren Augen funkeln die Sterne und ihre Zähne strahlen im Mondlicht. Mir fehlt das Gesicht, warum kann ich ihr Gesicht nicht sehen? Wer ist sie, wo ist sie, wann kommt sie, sie war doch so real und nun nicht da. Einfach weg, vorbei, verpufft mit dem ersten Licht der Sonne. Keine Erklärung und kein ich komm wieder, kein ich pass auf dich auf. Ich sehne mich nach ihr, wo ist sie?

Fotograf und Bildearbeitung: Dirk Ludwig Fotografie
https://www.facebook.com/dirk.ludwig.fotografie/?fref=ts
http://dirk-ludwig.de/
Text: Daniel Wagner
https://www.facebook.com/tagebuchdervergangenheitwenndasgestern/


(10.03.2017 – Ich halte dich)

Holger Dankelmann 13

„Ich halte dich“ ist normalerweise ein Satz, mit dem man etwas Schönes verbindet. Geborgenheit, Schutz, Wärme. Jemand, der für einen da ist, wenn man sich nicht gut fühlt, aber auch jemand, der mit einem lacht. Man verbindet damit Zweisamkeit und Partnerschaft.

Doch was, wenn dieses Gefühl kippt? Wenn Festhalten zu einengen wird. Wenn es nicht mehr das Gefühl der Geborgenheit ist, sondern das Gefühl des Freiheitsverlustes. Wenn der Partner so sehr fixiert ist, dass er einen umklammert, dass einem die Luft wegbleibt.

Wie viele kennen die Verlustangst und das Gefühl, den Partner, der einem durch „Festhalten“ Sicherheit gibt so sehr festzuhalten, dass ihm der Raum zum Leben bleibt?

Fotograf und Bildbearbeitung: Holger Dankelmann
https://www.facebook.com/holger.dankelmann
http://www.detailbilder.de/
Text: Anja Corinna Wegst


(13.03.2017 – Sehnsuchtsvolle Hoffnung)

Model NN 107

Langsam, Tag für Tag erkenne ich dich ein bisschen mehr wieder. Ich erkenne dich wieder, meinen Mann, den ich geheiratet habe, weil ich ihn unendlich liebe und ihm vertraue. Und das ich das so formuliere, muss dich nicht überfordern, du darfst es einfach so annehmen. Du darfst es als gegebenen Zustand und als Geschenk hinnehmen. Es soll dich nicht erdrücken oder überfordern. Es ist einfach nur von Herzen ehrlich gemeint.

Es ist so unglaublich schwer, die Geduld und die Hoffnung zu behalten. So unglaublich schwer ist es zwischendurch immer weiter an das „Wir“, das irgendwann wieder möglich sein wird, zu glauben. Wochenlang kein liebes Wort, keine Berührung, keine Vertrautheit, kein „Zusammen“. Der Verstand weiß, warum es so ist, dem Herzen tut es oft so unglaublich weh.

Auch wenn es sich für dich gerade nicht so anfühlt, zusammen können wir dein Leben wieder ein bisschen heller und bunter machen. Ich kann es dir nicht versprechen, aber ich werde versuchen mit dir zusammen dein Lachen und deine Fröhlichkeit wiederzufinden. Stückchen für Stückchen, in deinem Tempo, das du bewältigen kannst und willst.

Es ist in Ordnung für mich, wenn du die Distanz gerade brauchst, ich lasse sie dir. Du musst dich bei mir nicht verstellen, erst recht nicht in für dich schwierigen oder schlechten Zeiten. Du musst nichts leisten, ich erwarte nichts von dir, ich fordere nichts von dir. Du darfst immer du sein, genau der sein, der du bist. Genau so, wie du jetzt gerade bist, darfst du sein, genau mit dem, was grade Teil von dir ist. Denn das alles ändert nichts an der Person, die du bist – Du bist ein unglaublich wertvoller, wichtiger und toller Mensch. Wenn du all das nur wieder sehen, spüren, wahrnehmen könntest.

Ich werde deine Situation nie komplett verstehen und schon gar nicht nachspüren können. Ich weiß mittlerweile gut, was ich auf mich beziehen darf und was nicht. Ich habe bei allem was hier passiert gelernt mir selbst wieder wichtig zu sein und gut auf mich zu achten, mich dabei nicht selbst aufzugeben. Aber trotzdem kann ich da sein, wenn du das möchtest und wenn du mich brauchst. Ich kann dir zuhören, wenn du reden möchtest. Immerhin redest du jetzt wieder mit mir. Das ist ein großer Fortschritt in den letzten Wochen. Genauso kann ich aber auch mit dir zusammen schweigen, wenn du die Stille alleine doch nicht ertragen kannst.

So gerne würde ich dir Nähe und Geborgenheit geben, wenn du sie nur annehmen könntest. Wenn du sie zulassen könntest. Wenn du sie wollen würdest … Da sind Hände, die dich halten können. Aber sie halten dich nicht fest, wenn du es nicht willst. Sie berühren dich nicht, wenn du es nicht ertragen kannst. Trotzdem sollst du wissen, sie können dich auffangen und halten, wenn du es brauchst. Sie sind immer für dich da, wenn du es willst.

Deinen Weg kannst nur du alleine gehen, doch ich begleite dich gerne. So schwer es manchmal sein wird und so viel Kraft es uns beide oft kosten wird. Denn du bist mir wichtig – auch, und gerade weil ich dich liebe, werde ich für dich da sein, wenn du es zulässt. Manchmal habe ich jedoch keine Idee, wie ich zu dir durchdringen kann, wie ich dich erreichen kann.

Schließ bitte die Tür nicht zu und lasse mich wieder mit in dein Leben. Ich hoffe so sehr, dass du irgendwann wieder spürst, was ich dir einmal bedeutet habe. Ebenso hoffe ich, dass du wieder spüren kannst, was du mir bedeutest, ohne davon überfordert zu sein.

Ich habe solche Sehnsucht nach dem, wie es einmal war. Es kann uns jetzt in diesem Moment keiner Mal eben wiederbringen. Aber wann auch immer, wir werden die Vertrautheit wiederfinden, das hoffe ich von ganzem Herzen und ich glaube ganz fest daran.

Fotograf und Bildbearbeitung: Dirk Ludwig Fotografie
https://www.facebook.com/dirk.ludwig.fotografie/?fref=ts
http://dirk-ludwig.de/
Text: Regina Regenbogen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *