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(16.11.2017 – Hey Du)

Stefan Gesell Photography 9

Hey Du, lange nicht gesehen, lange nichts gehört von Dir? Was machst Du heute und geht es Dir gut? Schon eine Weile her, dass ich Dich besucht habe. Wie ich sehe, ist Dein Leben ein wenig bunter geworden. Du lächelst wieder und hast ein wenig Spaß und machst Pläne. Du musst nicht denken ich bin weg, nein mein Freund, ich beobachte Dich nur aus einiger Entfernung. Längst schon wollte ich Dich mal wieder besuchen. Verspüre ich doch diese Lust Dich wieder fallen zu sehen. Wollte dir mal wieder die Beine wegreißen. So wacklig, wie Du stehst, wäre es ein Leichtes. Ich muss Dir sagen, es ist im Moment keine Herausforderung.
Hab ich doch alle Zeit der Welt und komme vorbei, wenn Du es am wenigsten erwartest. Ich warte auf die Tage, die hell und schön sind. Besichtige mit Dir die schönsten Orte der Welt und begleite Dich ohne, dass Du weißt, dass ich da bin. Auf den größten Partys bin ich mit dabei und beobachte Dich. Tanzen werde ich mit Dir ohne, dass Du spürst, wie ich Dich führe. Im Auto sitze ich und warte darauf, dass Du losfährst. Am Strand bin ich mit auf Deiner Decke und Du siehst mich nicht. Beim Treffen mit Freunden werde ich das Wort sein, welches Dich zum Grübeln zwingt. Im hellsten Sonnenschein bin ich die Wolke, die es dunkel und kalt macht.
An den Orten, wo Du Entspannung suchst, bin ich der Lärm, der Dir die Ruhe nimmt. An windstillen Tagen bin ich die kalte Brise, die Dich frösteln lässt. Ich bin das Messer, was Dich schneidet und Du wirst denken, dass Du nur nicht aufgepasst hast. In Wirklichkeit sind es die Gedanken, die ich Dir in den Kopf setze. Gedanken, die Dich ablenken, die Dich verzweifeln lassen. Einen Moment abgelenkt und schon bin ich da. Immer. Ich bin Dein Bett, was Dich ruft, wenn Du Dich wieder ausklingst und Ruhe haben willst. Der Stein, über den Du stolperst, wenn Du beim Spaziergang versuchst, den Kopf freizubekommen. Der Mensch, der sich neben Dir setzt und nervt, bei Deinen kleinen Auszeiten am Strand.
Ich verführe Dich ohne, dass Du es merkst. Entführe Dich in die dunklere Welt, die ich für Dich erschaffen habe. Ich schalte für Dich das Licht aus, wenn Du es hell haben willst. Schalte die Musik ein, die Du heute nicht hören kannst. Du siehst, ich bin da, fütter mich selbst mit Deinen Empfindungen, mit Deinen Gedanken. Erhole Dich noch ein wenig von mir, ich werde Dich besuchen und fallen sehen. Ich habe die Dunkelheit mehr als einmal in Dein Leben gebracht und ich werde es immer und immer wieder machen. Wir sind füreinander geschaffen und egal was Du versuchst, ich bin da, liege auf der Lauer und stelle Dir ein Bein, wenn Du anfängst zu laufen.
Kämpfe und versuche stark zu werden, ich stehe auf Deinen Widerstand. Ein Gegner macht nur Spaß, wenn man jemanden besiegt der stärker zu sein scheint. Wenn Du so weit bist, werde ich kommen und Dich still und leise angreifen. Werde Dir den Schlaf in der Nacht rauben und am Tag die Müdigkeit sein. Alle Deine Gefühle nehme ich Dir und mache Dich leer und kalt. Ich werde eine Welt formen, die grau und dunkel ist. Ich kann die Fernbedienung für den Fernseher sein, der wieder nebenbei läuft. Das Spiegelbild sein, welches Dich traurig anschaut.
Ich werde der Text sein, rabenschwarz und melancholisch, welchen Du schreibst. Alles, was Du empfindest raube ich Dir, bis Du Dich nutzlos und überflüssig fühlst. Ich bin die Depression die Dich bestimmt, ich bin der Freund, der Dir die Lebensfreude nimmt. Warte nicht auf mich, ich selbst bestimme wann und wie ich Dich besuche. Roll den roten Teppich aus und mach Dich chic, ich bin auf dem Weg, wenn Du mich nicht erwartest.

Liebe Grüße aus der Dunkelheit
deine Depression

Fotograf und Bildbearbeitung: Stefan Gesell Photography
https://www.facebook.com/fotosym/
Text: Daniel Wagner
https://www.facebook.com/tagebuchdervergangenheitwenndasge…/
Model: KC


(14.11.2017 – Depression)

Dirk Ludwig Fotografie 112

Depression ist oft ein Rudeltier. Ich kenne viele die noch andere Diagnosen dazu haben, so wie ich. Jeder nennt seine Krankheit anders, schwarzer Hund, schwarze Wolke, schwarzer Schatten und und und. Für mich ist meine Depression ein kleiner Teufel, der in meinem Kopf sitzt und seine Knöpfe drückt, mich lenkt. So gesehen sind es bei mir mehrere kleine Teufelchen, eine kleine Teufelsfamilie. Da meine Teufelsfamilie wahrscheinlich nie wirklich aus meinem Kopf ausziehen wird, freunde ich mich mit ihnen an.
Da wäre zum ersten Egon, er drückt die Depressionsknöpfe. Zurzeit ist er aber außer Dienst. Er ist frech und freut sich besonders, wenn er mich willenlos machen kann und mich einfach nur auslaugt. Er sitzt auch gerne an der Tastatur und schiebt mir Gedanken rein, die ich so gar nicht gebrauchen kann.
Sein Zwillingsbruder ist Erwin, mein ADS-Teufelchen. Manchmal ein wirklich lustiger Geselle und ich glaube, mit ihm kann ich mich besser anfreunden als mit Egon. Er haut mir zwar alles durcheinander, aber mit seinem Chaos kann ich irgendwie leben. Gemein ist, wenn er mir ständig mein Hirn löscht. Flupp – mit dem Magneten über die Festplatte – und alles leer.
Gemein gemein aber deswegen sind es ja Teufelchen – ne!?
Joah und er will auch echt alles mitbekommen, egal was ich gerade mache, er lenkt meine Aufmerksamkeit auf echt alles. Da beschäftige ich mich mit einer Sache – wie dem Schreiben von diesem Text hier – dann fliegt irgendwo am Fenster ein Schatten vorbei – schwupp – Aufmerksamkeit auf etwas anderes gelenkt. Ich will gar nicht erwähnen, wie lange dieser Text hier dauert. Danke Erwin – so entgeht mir einfach gar nichts.
Außer – irgendwie alles, schließlich bleibt ja kaum etwas in meinem Kopf vorhanden. Da wäre ja auch noch der Magnet an der Festplatte. Das heißt auch, dass ich oft nicht weiß, wo ich die Dinge hinlege. Viele Menschen befinden sich auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, ich hingegen suche so ziemlich alles, Ladekabel vom Laptop, Handy, Schlüssel, Fahrkarte, der Fidget Spinner meiner Tochter, den ich heute erst noch in der Hand hatte (zum Glück hat sie es selbst noch nicht gemerkt), einfach alles. Man kann das jetzt natürlich auf zwei Arten sehen. Nervig, dass ständig alles verschwindet und man sein Leben mit Suchen verbringt oder eben, ich bin einfach nicht wie alle anderen, also bin ich etwas Besonderes. Ich suche nicht, dass was alle anderen suchen.
Wozu brauche ich auch den Sinn des Lebens, wenn ich nicht mal mehr mein Ladekabel vom Laptop finde!? Inzwischen ist es dann doch wieder aufgefunden, sonst könnte ich diesen Text nicht schreiben.
Wenn Erwin nicht gerade mit dem Magneten an meiner Festplatte spielt, fabriziert er aus meinen Gedanken und Emotionen Spaghetti. Er schmeißt alles in einen Topf, rührt einmal ordentlich durch, haut lecker Soße drüber und schmeißt alles wirr auf einen Teller. Hat schon einmal jemand versucht Spaghetti zu sortieren? Ich zwar noch nicht aber was meine Gedanken und Emotionen angeht, ist es verdammt schwierig.
Um meine Familie komplett zu machen, sollte ich noch zwei Mitglieder vorstellen. Da wäre Egons Ehefrau Ronja und deren Kind Kevin. Ronja spielt gerne an den Panikknöpfen rum und denkt sich immer wieder Neues aus für Panikattacken. Ronja und Egon befinden sich allerdings zurzeit im Liebesurlaub. Wer weiß, ob Kevin nicht noch ein Geschwisterchen bekommt, wenn sie wieder kommen. Kevin nimmt alles, was er bekommen kann. Den letzten freien Rest an Knöpfen. Gerne hat er die bunten Selbstwertgefühls- und Vertrauensknöpfe, die blinken so schön. Er schläft zwar viel aber hin und wieder überkommt ihn die Langeweile und dann drückt er einfach mal irgendwo drauf.

Eine Depression ist vieles. Ein schwarzer Hund, schwarzer Schatten, schwarze Wolke, Seelenkrebs, Dämon, Teufelsfamilie, Rudeltier, whatever. Eine Depression ist da und sie kann immer wieder kommen oder auch nicht. Egal ob selbst Betroffener oder Angehöriger, damit zu leben und sich damit anzufreunden, ist eine gar nicht so verkehrte Taktik. Freunde dich mit deinem Feind an.

Fotograf und Bildbearbeitung: Dirk Ludwig Fotografie
https://www.facebook.com/dirk.ludwig.fotografie/
http://dirk-ludwig.de/
Text: Berger Cynthia Cindy


(12.11.2017 – Wer bin ich?)

RT Lichtbild Fotografie 1

Wer bin ich eigentlich? Bin ich die, die ich noch vor ein paar Jahren war? Oder bin ich jemand anderes? Bin ich die, die gegen ihre Depressionen kämpft? Oder bin ich die, die ihr Leben lebt?

Wenn ich meinen Freund frage, dann bin ich seine Paschaline. Frage ich meine Eltern, dann bin ich ihre Püppi. Frage ich meine restliche Familie, dann bin ich wohl ihr Sorgenkind. Aber bin ich das alles? Und vor allem: Will ich das alles sein?

Ja, ich will die Paschaline meines Freundes sein. Und ja, ich will auch die Püppi meiner Eltern sein. Aber will ich nur jemand von einem anderen sein? Was will ich für mich selbst sein? Wer bin ich?

Dinge, die mir vor ein paar Jahren noch sehr wichtig waren, sind die letzten zwei Jahre sehr in den Hintergrund getreten.
Ich habe viel erreicht in dieser Zeit. Mehr, als ich mir vorstellen konnte. Aber sind Teile meines Selbst für das Ziel, ein vollwertiger Teil der Gesellschaft zu sein, auf der Strecke geblieben? Habe ich mich selbst unterwegs verloren? Meine Freunde, mein Sport, meine Ernährung, mein Wohlfühlen in mir und mit mir, habe ich die letzten zwei Jahre vernachlässigt. Auf meine Ziele hinzuarbeiten hat so viel Kraft gekostet, dass für den Rest nichts mehr übrig war. Erst die letzte Zeit bekommen diese Dinge langsam wieder einen Platz in meinem Leben.Meine Freunde kennen eine Person von vor zwei Jahren. Aber wer bin ich heute?

Ich stehe an einem Wendepunkt. Meine Ziele habe ich erreicht, sogar übertroffen. Und jetzt? Was sind meine neuen Ziele? Man sagt mir, ich soll nur leben. Genießen, dass ich meine Ziele erreicht habe. Wie geht das, nur leben? Ist es nicht selbstverständlich, seine Ziele zu erreichen?
Wie soll es weitergehen?
Wer will ich sein? Wer bin ich?

Fotograf und Bildbearbeitung: RT Lichtbild Fotografie
https://www.facebook.com/rtlichtbild/
Text: Britta Hohmann


(07.11.2017 – Ein Auszug aus einem Gespräch mit meiner langjährigsten Freundin.)

Mandy K. Fotografie 2

Ich sehe im Grunde meine Probleme gar nicht so gern als Krankheit an. Ich habe Depressionen und eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung. Aber ist das nicht irgendwie ein Geschenk. Ich kann so unglaublich intensiv fühlen. Ich tauche ein in ein Meer aus Traurigkeit. Spüre jede reißende Welle der Verzweiflung und wenn ich auftauche, ist da das brennende Sonnenlicht der Freude. Freude, die alles blendet.
In gleißend weißes Licht taucht. Ich sehe Farben, die leuchten, als würde es niemals dunkel werden. Ich fühle den Wind wie samtweiche Tücher, die mich umgeben. Und trotzdem versucht die Welt mich in einen grauen kratzigen Anzug aus Konformität zu pressen, der mir nicht passt. Der mich krank macht, der mich um den Verstand bringt.

Fotograf und Bildbearbeitung: Mandy Krüger
https://www.facebook.com/mandy.kruger.351
Text: Sabine Engel


(03.11.2017 – Möchte nur eine kleine Geschichte erzählen)

Claudia Hapunkt

Ich war fast das ganze Jahr in der Klinik. Von Januar bis April stationär, direkt im Anschluss bis Mitte Juli in der Tagesklinik. Meine erste Psychiatrieerfahrung.
Ergotherapie war für mich ein rotes Tuch. Ich hatte so eine Vorstellung von stumpfsinniger Beschäftigungstherapie, wo man irgendwelche Sachen herstellt, die danach in irgendeinen Schrank versteckt werden. Aber man muss ja was tun. Ich bin nicht so die Kreative. Ich bau lieber Möbel auf, streich Wände usw. aber ich hab trotzdem mitgemacht. Teelichter, Schlüsselanhänger, Tassen und Stoffbeutel bemalen, Korb flechten und und und … Ich hab fast alles verschenkt. So wirklich Spaß hatte ich nicht daran.
Ich hab immer ganz neidisch zu den Patienten geguckt, die irgendwas aus Speckstein hergestellt haben. Aber selbst traute ich mich nie ran. Was soll ich denn da schnitzen und feilen? Aber irgendwann, kurz vor Entlassung, wagte ich es doch. Mir fiel auch nichts anderes mehr ein. Also hab ich einen von meinen (127) Elefanten mitgenommen als Vorlage. Ich liebe Elefanten! Und dann fing ich an. Und hatte so einen Spaß daran. War stolz. Hoch konzentriert bei der Arbeit. Lob von allen Seiten. Und ich wusste sogar schon, welche Aufgabe dieser Elefant bekommt.
Er ist wunderschön geworden. Und er begleitet mich überall hin. In einem kleinen schwarzen Seidentäschchen ist er immer in meiner Hosen- oder Handtasche. Er erinnert mich immer daran, dass ich auch etwas schaffen kann, woran ich mich nie rangetraut habe. Einfach mal machen. Neue Wege ausprobieren! Man ist überrascht, wie leicht es auch mal sein kann. Oder, welche Ideen währenddessen aufkommen, damit man an sein persönliches Ziel kommt.
Gleichzeitig ist er auch mein „Notfallkoffer“. In den Täschchen befinden sich auch 2 kleine Zettelchen. Eins mit Maßnahmen, die ich ergreifen kann, wenn ich mal wieder extrem z.B. verletzt bin und mich nicht von meinem emotionalen Schmerz distanzieren kann. Und das andere mit Hinweisen und Maßnahmen, falls ich mal wieder in alte Verhaltensmuster verfalle.

So, das war einfach mal eine kleine, sorry, doch lange, Geschichte von mir.
Traut euch manchmal einfach, was ausprobieren. Auch wenn ihr zweifelt. Viele von uns sind oft in einer Situation, wo man denkt, man hat nichts mehr zu verlieren. Genau! Das ist die beste Gelegenheit für Experimente. Man hat doch nichts zu verlieren. Man kann bestenfalls gewinnen.

Fotograf und Figur: Claudia Hapunkt
Bildbearbeitung: HeartMirror Photography
https://www.facebook.com/heartmirror.photography/
Text: Claudia Hapunkt


(28.10.2017 – Warum ich mich für das Projekt „Gib Depressionen ein Gesicht“ engagiere?)

Bernd Schomer Model Lunas Licht

Der Tod von Linkin Parks Frontmann Chester Bennington hat eins mal wieder auf tragische Art gezeigt: Ein Mensch kann alles haben, Geld, Erfolg, Familie usw. und trotzdem kann er sein Leben als Qual empfinden und seinen Lebensmut verlieren.
Wenn wir einen Menschen sehen, dann sehen wir nie den ganzen Menschen. Wir sehen nur das, was der Mensch uns zeigt. Seine Gedanken, Gefühle, Ängste, seine Erfahrungen, seine Traumata, sprich sein Innerstes sehen wir nicht. Und wir sehen auch nicht seine Vergangenheit, seine Verluste und seine Kämpfe. Egal wie gut wir einen Menschen zu kennen glauben, wir sehen immer nur einen kleinen Teil.
Und genau das ist der Grund. Ein Mensch kann für unsere Augen ein tolles Leben haben, wir können sogar neidisch auf ihn sein. Dieser Mensch kann äußerlich glücklich wirken und vor Energie und Lebensfreude nur so sprühen. Vielleicht lässt er uns das aber auch nur glauben, vielleicht trägt er eine Maske. Vielleicht hat er schon fast seinen gesamten Lebensmut verloren.
Und deswegen mache ich bei diesem Projekt mit, deswegen schreibe ich Texte für dieses Projekt und deswegen teile ich die Beiträge. Niemand soll sich schämen, seine Maske abzulegen und niemand soll nur nach einem äußerlichen Schein darüber urteilen, wie es einem Menschen geht.
Depressionen sind nicht weit weg und sie sind auch nicht unsichtbar. Wir sind nur viel zu bequem, um auch mal den Menschen hinter der Maske anzusehen.
Depressionen sucht man sich nicht aus. Niemand, der unter Depressionen leidet, wünscht einem anderen dieses Los.
Aber wir alle haben die Möglichkeit, Depressionskranken wenigstens eine helfende Hand zu reichen, damit solche Tragödien wie die von Chester Bennington sich nicht wiederholen.
Sieh hinter die Maske!

Fotograf und Bildbearbeitung: Bernd Schomer
https://www.facebook.com/profile.php?id=100014576643244
Text: Britta Hohmann
Model: Lunas Licht

2 thoughts on “Artikel

  1. Was für ein toller Blog! Danke für deine Offenheit. Oft sehe ich in deinen Texten wie in einen Spiegel. Das ist genau das, was wir brauchen. Raus aus dem Stigma, denn wir machen uns doch selbst schon genug Vorwürfe. Darum zu kämpfen, das ist etwas, wozu es sich zu leben lohnt. Mach weiter, bitte.

    1. Hallo Frances.
      Danke für Dein Kompliment. Hinter Dirk Ludwigs Projekt „Gib Depressionen ein Gesicht“ steht natürlich ein ganzes Team und sehr viele großartige Menschen stellen uns ihre Texte und Bilder dafür zur Verfügung. Ihnen allen ist es mit zu verdanken, das Gib Depressionen ein Gesicht so besteht, wie es ist. Wir werden uns weiterhin große Mühe geben und viel Herzblut investieren, um unsere Unterstützung zu geben und bei der Entstigmatisierung zu helfen. LG

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