Gedichte Neu

(20.09.2018 – Ich bin dein Licht)

Ich bin dein Licht.
Ich bringe dir im Dunklen Sicht.
Ich bin dein Stern am Himmelszelt, wenn der schwarze Hund namens Depression wieder bellt.
Ich geh den dunklen Weg mit dir. Gemeinsam besiegen wir das Böse Tier.
Ich bringe dir Licht ins Dunkel. Als Stern verglühe ich nicht, sondern funkel.
Reich mir die Hand und ich führe dich in dein Glück, in dein ganz eigenes Wunderland.

Die Laterne bzw. Das Licht ist eine Metapher für wahre Freundschaft.

Fotograf: Michael Schmill Photography
Text: Raven’s Dark Dreams


(22.09.2018 – Die Marionette)

Wenn ich glaube alles unter Kontrolle zu haben aber zugleich die Fäden an mir ziehen
ist Hoffnung fast verloren und niemals kann ich fliehen.
Unerbittlich ist der Kampf, zwischen wollen und sein.
Doch mit Fäden am Leib fühl ich mich meist elendig klein.
Innerlich klein und verletzlich zugleich,
die Gegenwehr so aussichtslos kein Bereich um frei zu sein.
Wenn das Leben ein Kampf ist gegen die Fäden am Körper,
nützen auch keine Schere oder gut gemeinte Wörter.
Das Innere Monster mit den Fäden in der Hand,
nimmt mir oft die Kraft und raubt den Verstand.
Doch kämpfen werd ich weiter bis die Freiheit ist in Sicht,
denn mit aufgeben bekomme ich meine Freiheit nicht.

Bild: Jez
Text: Jez


(24.09.2018 – Ungewissheit)

Quälender Geist, gespenstische Stille,
Beherbergst die Nacht in Hülle und Fülle.
Zerteilst meinen Verstand in endloses Grübeln,
Lässt ihn über nimmerglatte Hemden bügeln.

Du Räuber des Schlafes,
Letztendlicher Richter des Schafes.
Treibst du es doch mit Angst in die Ecken,
Lässt es dort vor innerem Schmerz verrecken.

Denn wenn überwiegt vor’m Morgen die Angst
Ist nicht mehr viel da, um das du nicht bangst.
Visionen von Elend machen sich breit
Lassen nicht annähernd Enden die Zeit.

Wohin wirst du mich führen?
Soll Paradies oder Hölle ich spüren?
Diese Frage allein foltert mich jede Sekunde,
Fühlt sich an wie eigenes Blut im Munde.

Bild: Keiji-Chan – 15.08.2018
Text: Anima Corvum – 18.07.2018


(25.09.2018 – Rose)

Die Rose im Garten so wunderschön.
Blutrot die Blüte, zart der Duft.

Nach außen stark und doch so schwach,
zerbrechlich ist dies Rosenblatt.
Gib Acht!

Denn spitz die Dornen, aber ohne Gift,
als wollt sie sagen:
“Brich mich nicht!”

So bleib Rose, bleib so stehen,
so wunderschön anzusehen.
Kein Leid soll dir geschehen!

Und sollte es wer doch wagen,
dann zerstich mit deinen Dornen seine Adern.
Sein Blut soll deine Sühne sein.

Fotograf: SilentHarmony Photography
https://www.facebook.com/SilentHarmonyPhotography/
Text: YWSP (vonnken1977)


(26.09.2018 – Manchmal nah. Manchmal fern.)

Manchmal nah.
Manchmal fern.
Tage vergehen wie im Zeitraffer.
Ein eisiger Wind fährt durch das Herz.
Schweigen
Ein lächeln – neu geschöpfte Hoffnungen.
Eine unberechenbare Tat – der Geist zerbricht.
Ich muss weitermachen – mich ergeben um nicht aufzufallen.
In den Schatten meiner selbst.
Hass, Verzweiflung, Wut – tägliche Begleiter in meinem Inneren.
Nach außen um die Menschen nicht zu verunsichern.
Selbstsicher, fröhlich und bei bester Laune.
Sobald allein der Würgereiz über dieses elende Schauspiel.
Immer wieder dieselben Fragen.

Wieso?

Fotograf: Mandy Krüger
https://www.facebook.com/mandy.kruger.351
Text: Kirsten Klein
Model: Laura Barnick


(27.09.2018 – Einsamkeit)

Einsamkeit…
So ein großes Wort.

Egal wie viel Menschen um einen rum sind. Man kann sich trotzdem so unendlich einsam fühlen…

Denn mit den eigenen Gedanken und Gefühlen kann man nirgends hin, wenn sich keiner dafür interessiert…

Ich wünschte es würde einfach mal jemand an meiner Tür klingeln und bei mir sein. Mir Zuhören. Nicht verurteilen. Auch nicht antworten. Sondern einfach nur hören.
Aber niemand klingelt. Es ist alles ruhig. Niemand ist da. Nur ich. Und meine Gedanken. Allein. Einsam.

Fotograf: Michael Schmill Photography
Text: Cindy Cynthia Berger


(28.09.2018 – Traumwelt)

Schließ die Augen, hör den Wind!
Leise rauscht er durch den Wald.
Sein Lied wiegt dich in den Traum,
alles wird unreal, unwahr.
Friede kehrt ein in mein unruhiges Herz.
Geist schwebe, schwebe davon!
Dort hin wo die Elfen singen,
nehm mich mit auf deinen sanften Schwingen.
Gar wunderbar sind die Lieder der Elfen,
so klar und rein.
Alles Alte fällt ab.
Vergessen sind Kummer und Pein.
So will ich verweilen an diesem Ort,
fernab von all den Sorgen.
Im Traume endlos glücklich sein,
als gäbe es kein Morgen.

Fotograf : SilentHarmony Photography
https://www.facebook.com/SilentHarmonyPhotography/
Text: YWSP (vonnken1977)


(29.09.2018 – Mir ist kalt…)

Wenn doch der Morgen käme
Der mir das Licht schenkt
Und die Kälte der Nacht
Für immer nimmt

Der mich mit Wärme umhüllt
Eintaucht in eine Welle
Die mir Lachen verleiht
Mich fröhlich stimmt

So warte ich vergeblich
Auf den Morgen
Der die Sonne
Vor den Mond schiebt

Der mir die Dunkelheit
Der Zeiten nimmt
Auf den Moment
Da mein Leben mir vergibt.

Fotograf: HeartMirror Photography
https://www.facebook.com/heartmirror.photography/
Text: Sabine Funk


(30.09.2018 – Weg durch die Nacht)

Grau der Himmel, schwarz die Nacht.
Nur ein Stern am Himmel wacht.
Hell sein Licht, durchdringt die Nacht.
Der Engel der über dich wacht.
Zeigt dir den Weg mit seinen Licht :
“Geh in voran mit Bedacht und schau nicht zurück.
Dort ist dein Glück!”

Dunkle Nebelgestalten steigen empor,
Wesen der Vergangenheit.
Vergessen sollst du was einst war,
nach vorn schauen mit jedem Schritt!
Vor dir liegt der dunkle Weg, hinter dir die Finsternis.

Der Stern am Himmel leuchtet dir,
folge ihm ins Licht!
Immerfort, Schritt für Schritt.

Fotograf: SilentHarmony Photography
https://www.facebook.com/SilentHarmonyPhotography/
Text: YWSP (vonnken1977)

 

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One thought on “Gedichte

  1. Ich sack wieder ein
    Mir ist meine Matratze zu weich
    Hab ständig das Gefühl “ich pass hier nicht rein”
    Bin nachts lang wach und höre wie die Nachbarn sich streiten
    Laufe auf matschigen Wegen und tappe in Scheiße

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