Gedichte Neu

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(16.12.2017 – Der Griff nach meiner Seele)

Heidi Klenke

Es ist die Kälte in mir, die Erinnerung, die mich frieren lässt.
Vergangenheit, du warst, bist nicht mehr präsent,
es sind nur noch deine Schatten, die auf mein Leben fallen.
Die Wunden sind verheilt und tun nicht mehr weh.
Es sind die Narben, die ich spüre, wenn ich sie berühre.
Meine Freund, der Bär, ist schon lange nicht mehr hier,
mein treuer Wegbegleiter durch die Nacht.
Ich denke an ihn und ein Lächeln entsteht.
Er hat mir immer zugehört, wo andere mich nicht hören wollten.
Mein Freund, der Bär, was hab ich dich geliebt und gedrückt,
welch wunderbarer Halt hast du gegeben.
Ich danke dir dafür.

Fotograf und Bildbearbeitung: Heidi Klenke
Text: Toxische Liebe
https://www.facebook.com/Toxische-Liebe-345071589246634/


(15.12.2017 – Unaussprechlich)

SilentHarmony Photography 8

Unaussprechlich, meine Gedanken,
Für keinen verständlich, was ich fühl’.
Dunkle Schatten ziehen durch die Räume.
Gedämpftes Licht verzerrt die Umgebung.
Schatten huschen wie Gespenster die Wände entlang.
Dieselben wie in meinem Kopf?
Böse Fratzen, die mich verlachen,
Stimmen, die mich verhöhnen, meinen Namen rufen.
Ich sehne mich nach Ruhe, nach Dunkelheit und Stille,
nach diesem unaussprechlichen Ort meiner Gedanken.

Fotograf und Bildbearbeitung: SilentHarmony Photography
https://www.facebook.com/SilentHarmonyPhotography/
Text: Anja Corinna Wegst


(13.12.2017 – Federleicht)

ML - Photo 2

Federleicht so möcht ich sein,
Innendrin ganz zart und fein.
Tanzen möcht ich durch die Zeit,
In meinem schönen weißen Kleid.
Keine Sorge soll mich beschmutzen,
Kein falscher Freund meine Güte benutzen.
Ich möchte leben und singen und lachen
Und mir nicht über alles Gedanken machen.
Ich wünsche mir wirklich nicht viel,
Aber dies sei mein persönliches Ziel.
Die Schwere in mir zu besiegen,
Um mit Leichtigkeit durch das Leben zu fliegen.

Fotograf und Bildbearbeitung: ML – Photo
https://www.facebook.com/ml.photo.nrp/
Text: Anja Corinna Wegst


(09.12.2017 – Wenn)

TK-SichtWeise Models Martina Marten Stefan Charl's

Wenn ich könnte…
…würde ich Dir sagen, wie sehr ich Dich vermisse.
Wenn ich könnte…
…würde ich Dir sagen,wie gern ich für immer mit Dir zusammen wäre.
Wenn ich könnte…
…würde ich Dir sagen, dass mir die Tränen kommen, weil ich mich nach Dir sehne.
Ich kann es nicht…
…denn da ist die Maske, die so vieles, was ich sage, verzerrt…
Ich kann es nicht…
…denn da ist die Maske, die meine Worte emotionslos macht…
Ich kann es nicht…
…denn da ist die Maske, die mich schützen will.
Wenn ich könnte…
dann würde ich Dir sagen, wie viel Sinnlosigkeit hinter dieser Maske steckt.
Wenn ich könnte…
dann würde ich Dir sagen, dass so viel Hoffnungslosigkeit hinter dieser Maske steckt.
Wenn ich könnte…
dann würde ich Dir sagen, wie viel Angst hinter dieser Maske verborgen ist.
Wenn ich könnte…
dann würde ich Dir sagen, wie sehr ich fürchte Dich sonst zu erdrücken, wenn ich sie ablege.
Thema Depression und Liebe:
“Wenn ich könnte…
dann würde ich Dir sagen, wie wichtig es mir ist, dass Du Deine eigene Entscheidung triffst,
ohne das ich Dich beeinflusse oder überrede…
Was ich kann, ist…
Dir zu zeigen und zu sagen, dass ich Dich liebe.
Was ich kann, ist…
meine Augen nur für Dich strahlen zu lassen.
Was ich kann, ist…
Dich für immer lieben, so wie Du bist.

Fotograf und Bildbearbeitung: TK-SichtWeise
https://www.facebook.com/sprachederbilder/
Text: Die Regenbogenscherbenwelt Nya – 09.2014
https://www.facebook.com/Regenbogenscherbenwelt/
Models: Martina Marten und Stefan Charl’s


(08.12.2017)

TK-SichtWeise Martina Marten

Fotograf und Bildbearbeitung: TK-SichtWeise
https://www.facebook.com/sprachederbilder/
Text: Martina Marten
Model: Martina Marten
https://www.facebook.com/profile.php?id=100010345144907


(06.12.2017 – Gedankenfluss)

HeartMirror Photography 31

Ich sitze hier und denke,
Mal wieder…
Ich fühle mich einsam,
Mal wieder…
Kurz vor einem der wichtigsten Tage
gehen mir Gedanken durch den Kopf, Sätze von dir.
Ich lass dich nicht allein,
Nie wird sich jemand zwischen uns stellen,
Vertrau mir.
Ich hab geglaubt, was du sagtest.
Jetzt sitze ich hier,
Allein… Sie hat sich zwischen uns gestellt,
du hast nicht mal mit mir geredet.
Ich bin wieder weggeworfen, fallen gelassen …
Von meinem Herzensvater …

Und Du? Schwesterherz …
War ich nicht immer für dich da?
Du lässt mich auch im Stich,
In der Zeit, in der man glücklich sein sollte.
Wolltest für uns da sein …
Lässt mich fallen, weil ein anderer Mensch
aus meinem Leben dir nicht passt.
Doch er ist zu stark also verletzt du mich,
brauchst mich ja nicht mehr …
Hast mich ersetzt, verraten
genau wie das kleine Menschlein unter meinem Herzen.

Und ihr wolltet Famile sein. Blut dicker als Wasser?
Blut gerinnt, stinkt.
Wasser hält am Leben.
Ich bin traurig, aber nicht zerstört.
Ihr zerstört euch selbst, aber nicht mehr mich.

Fotograf und Bildbearbeitung: HeartMirror Photography
https://www.facebook.com/heartmirror.photography/
Text: Anja Corinna Wegst
Model: Chrissy Gaß


(05.12.2017 – Der Schattenweg)

SilentHarmony Photography 5

An manchen Tagen ist es,
als wolle dieser Weg einfach nicht enden,
alles ist so düster um mich herum!
Aber es ist nicht das, was wirklich ist …
Schattig ist es in mir!
Wo ist das Licht am Ende?
Bekomme ich es noch mal zu sehen?
Ich gehe diesen Weg entlang voller Hoffnung,
noch mal Licht am Ende des Weges zu finden!
Es ist ein harter Weg, mal verblassen die Schatten
und dann sind sie voller Wucht wieder da!
Sie sind in mir und mit ihnen muss ich meinen Weg gehen!
Ich gebe aber nicht auf!
Irgendwann wird sich der Schatten hoffentlich aufreißen
und das Licht wird durchkommen!

Fotograf und Bildbearbeitung: SilentHarmony Photography
https://www.facebook.com/SilentHarmonyPhotography/
Text: Andrea Kult


(02.12.2017 – Kälte)

Anita Paukner 5

Ich sitze draußen
Und es wird langsam kalt
Oh!
Ein Gefühl der Kälte
Aber diesmal kommt sie nicht von innen
Ich spüre die Kälte und genieße sie
Ist es nicht schön
Etwas zu fühlen?

Fotograf und Bildbearbeitung: Anita Paukner
Text: Eberhardt Susi – 2003


(01.12.2017 – Weiße Stille)

Stefan Gesell Photography 10

Mein Atem gefror in der kalten Luft.
Ich fühlte die Kälte auf der Haut,
die Schneeflocken,
wie sie auf mein Gesicht herab fielen.

So lag ich da,
eingehüllt in kaltem Nichts.
Keine quälenden Gedanken.
Keine schmerzenden Erinnerungen.
Nur die weiße Stille um mich herum.

Fotograf und Bildbearbeitung: Stefan Gesell Photography
https://www.facebook.com/fotosym/
Text: Zerrissen – ein Leben mit PTBS
www.facebook.de/zerrissen.ptbs

 

Gedichte Februar – März 2017

Gedichte Archiv: Februar 2016 – Januar 2017

 

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